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Inselhopping leicht gemacht – die schönsten Fährverbindungen Europas

Wer mehrere Urlaubsorte in einer Reise erleben möchte, für den ist Inselhopping die perfekte Wahl. Statt nur ein Ziel zu entdecken, führt der Weg von einer Insel zur nächsten – jede mit ihrer eigenen Kultur, Landschaft und Atmosphäre. Dank des gut ausgebauten Fährnetzes in Europa lassen sich solche Routen bequem, flexibel und oft überraschend preiswert gestalten.

Warum Inselhopping mit der Fähre?

Fähren verbinden nicht nur Länder und Inseln, sondern schenken Reisenden auch ein besonderes Reisegefühl. Anders als im Flugzeug beginnt der Urlaub schon mit dem Einsteigen: das sanfte Schaukeln, der Blick auf das weite Meer und der Moment, in dem sich die Küste am Horizont abzeichnet.

Zudem bietet die Fähre entscheidende Vorteile:

  • Flexibilität: Mehrere Abfahrten am Tag, einfache Fahrzeugmitnahme.
  • Komfort: Bequeme Kabinen, Restaurants und Außendecks.
  • Erlebnis: Panoramablicke, Delfine oder Seevögel in freier Natur.
  • Nachhaltigkeit: Geringere CO₂-Bilanz als viele Flugstrecken.

 

1. Inselhopping in Griechenland – Kykladen entdecken

Die griechischen Kykladen sind ein Paradies für Inselhüpfer. Startpunkt ist oft Athen (Piräus) oder Rafina, von wo aus Fähren täglich zu den Inseln auslaufen.

Empfohlene Route:

  • Santorini: Weiße Häuser, blaue Kuppeln und spektakuläre Sonnenuntergänge.
  • Paros: Charmante Dörfer und kristallklares Wasser.
  • Naxos: Größte Kykladen Insel mit Bergen, Stränden und antiken Tempeln.
  • Mykonos: Berühmt für Strände, Nachtleben und Windmühlen.

Tipp: Zwischen den Inseln fahren Highspeed-Fähren in 1–3 Stunden. Frühbucher erhalten oft deutlich günstigere Tickets.


2. Mittelmeer-Traum: Sardinien & Korsika kombinieren

Nur wenige Kilometer Meer trennen Korsika von Sardinien – ideal, um beide Inseln in einer Reise zu erleben.

Empfohlene Route:

  • Start in Livorno oder Nizza nach Bastia (Korsika).
  • Weiterfahrt nach Bonifacio mit Blick auf die imposanten weißen Kalksteinfelsen.
  • Kurze Überfahrt nach Santa Teresa Gallura (Sardinien) – nur rund 50 Minuten.

Tipp: Wer mit dem Auto oder Motorrad reist, genießt maximale Freiheit, um versteckte Buchten und Bergdörfer zu erkunden.


3. Skandinavisches Abenteuer – Norwegen & Dänemark

Für Naturliebhaber bietet sich eine Route durch den Norden an. Die Kombination aus Dänemarks Küsten und Norwegens Fjorden ist spektakulär.

Empfohlene Route:

  • Abfahrt ab Hirtshals (Dänemark) nach Kristiansand oder Stavanger (Norwegen).
  • Weiterfahrt mit regionalen Fähren zu kleinen Inseln entlang der Küste, z. B. Hidra oder Røvær.
  • Rückreise mit einer Nachtfähre – ein Erlebnis für sich.

Tipp: In Skandinavien sind Fähren oft Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes – spontane Abstecher sind leicht möglich.


4. Großbritannien – Einstieg ins Inselhopping in Schottland

Wer die Inselwelt Schottlands entdecken möchte, kann bequem von Nordwesteuropa nach England oder Schottland übersetzen.

Empfohlene Route:

  • Anreise per Nacht- oder Tagesfähre.
  • Von dort aus individuelle Weiterreise mit Auto oder Bahn nach Schottland.
  • Vor Ort warten zahlreiche Inseln wie die Äußeren Hebriden, die Orkney-Inseln oder die Shetlands, erreichbar über lokale Fähren.

Tipp: Diese Kombination ist ideal, um britisches Festland und Inselwelt flexibel zu verbinden. Die Hauptüberfahrt wird bequem im Voraus gebucht, Inselverbindungen lassen sich vor Ort hinzufügen.


Planungstipps für Ihr Inselhopping

  1. Frühzeitig buchen: Besonders in der Hochsaison sichern Sie sich so günstige Preise und garantierte Plätze.
  2. Fahrpläne vergleichen: Manche Routen werden nur saisonal bedient.
  3. Übernachtungen einplanen: Ein bis drei Nächte pro Insel sind ideal, um nicht nur Strände, sondern auch Kultur und Kulinarik zu erleben.
  4. Flexibel bleiben: Unvorhergesehene Entdeckungen machen oft den Reiz des Inselhoppings aus.

 

Inselhopping mit der Fähre verbindet das Beste aus zwei Welten: die Freiheit, mehrere Ziele individuell zu kombinieren, und das Reiseerlebnis auf dem Wasser. Ob Griechenland, Korsika und Sardinien, Skandinavien oder die schottischen Inseln – jede Route hat ihren eigenen Zauber.